Waldgaststätte des FSSV
Freie Spiel- und Sportvereinigung e.V. FSSV Karlsruhe
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ATSV Mutschelbach II vs. FSSV

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Bei schwül-warmen Wetter gastierte gestern die FSSV bei der Reserve aus Mutschelbach. Die Zagst-Truppe wollte sich für die vermeidbare Niederlage in der Vorwoche rehabilitieren und wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Dabei mussten aber urlaubs- und verletzungsbedingt einige Ausfälle verkraftet werden.

Die FSSV brauchte gut zehn Minuten, um in die Partie reinzukommen. Bis dahin hatten die Gastgeber zwei gute Gelegenheiten bei Freistößen in Strafraumnähe. Die erste ging noch knapp am Gästetor vorbei, die zweite führte aber zum Erfolg, wobei unser Keeper sehr unglücklich agierte. Das Tor schien in der Folgezeit aber eher die Gäste angestachelt zu haben, denn diese spielten zunehmend sicherer und zielstrebiger und erarbeiteten sich einige gute Möglichkeiten. Reimold, Kärcher und Döbert scheiterten mit zunächst mit Fernschüssen knapp, Döbert hob den Ball nach klugem Zuspiel von Franguere dicht am Tordreieck vorbei und zwei Zuspiele in die Spitze auf Franguere gerieten einen Tick zu lang, so dass der Torwart knapp vor diesen an den Ball kam. Es wurde deutlich, dass die Defensive der Mutschelbacher bei langen, hohen Bällen in die Spitze besonders anfällig waren. Nach gut einer halben Stunde konnte Döbert einen dieser weit geschlagenen Bälle wunderbar per Kopf in den Lauf von Franguere spielen und dieser schob den Ball am Keeper vorbei zum längst überfälligen Ausgleich ins Tor. Auch danach waren die Gäste die tonangebende Mannschaft: Döbert scheiterte mit einem Kopfball am Lattenkreuz, Kärcher zielte ein wenig zu hoch und nach einem Freistoß verpasste Roth den Ball im Fünf-Meter-Raum nur knapp. Die wohl größte Möglichkeit vor der Pause hatte Franguere, der aber allein vor dem Keeper stehend an diesem scheiterte. Die Gastgeber hatten in der ersten Hälfte nur noch eine Chance nach einem weit geschlagenen Freistoss, so dass es mit einem für sie schmeichelhaften Unentschieden in die Kabinen ging.

Nach dem Seitenwechsel begannen die Gäste dort, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Mit gutem Kombinationsspiel über die Außen aber auch mit Zuspielen steil in die Spitze brachten sie die Defensive der Mutschelbacher ein ums andere Mal in Verlegenheit. Nur ein weiteres Tor wollte nicht fallen. Manchmal war es der berühmte Haken zuviel, statt den direkten Abschluss zu suchen, oder es wurde zu überhastet geschossen, als die Überzahl, die mehrmals vorhanden war, auszunutzen. So wurden mehrere gute Gelegenheiten der Gäste in den ersten 15 Minuten nach dem Seitenwechsel zum Teil leichtfertig vergeben. Leider schwächte sich die FSSV selbst, weil Steck sich nur zehn Minuten nach seiner Einwechslung durch Undiszipliniertheiten seine zweite Gelbe Karte einfing und vom Schiri völlig zu Recht vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Kurz zuvor hätte der Unparteiische nach einem Foul an Steck im Strafraum der Gastgeber auf den Punkt zeigen müssen. Die Hinausstellung erwies sich im Nachhinein als Knackpunkt im Spiel der FSSV. Zwar hatte man noch die eine oder andere Gelegenheit (Z.B. nach einem Handspiel eines Abwehrspielers in dessen eigenen Strafraum, aber auch diesmal gab es keinen Elfmeter für die Gäste.), aber zum Ende des Spiels hin musste man den Witterungsbedingungen, dem laufintensiven Spiel und dem Umstand, mit einem Spieler weniger agieren zu müssen, Tribut zollen. Die Gastgeber kamen in den letzten zehn Minuten durch Konter zu einigen hervorragenden Einschussmöglichkeiten, die aber von der Gästedefensive mit viel Kampfgeist und einer gehörigen Portion Glück vereitelt wurden. Besonders der Torwart E. Hein konnte sich mehrmals ganz stark in Szene setzen. Hatten die Gäste nach dem 0:1 aus ihrer Sicht ein deutliches Chancenplus, so muss man am Ende mit dem einen Punkt zufrieden sein.

Fazit: Eine deutliche Leistungssteigerung zur Vorwoche reichte nicht zum erhofften Dreier, auch weil man sich durch Undiszipliniertheiten selbst dezimierte – trotzdem ein Lob an die Mannschaft für ihren couragierten Auftritt.

 

Tore:

1:0     

1:1      Franguere

2012-04-15 FV Wössingen II vs. FSSV: 3:5 (3:3)

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Nicht gut gespielt – trotzdem Tabellenführer!

 

Die FSSV gastierte am Sonntag bei der Reserve des FV Wössingen, angesichts der Tabellensituation vor dem Spiel und dem klaren Sieg der FSSV in der Vorrunde eine eindeutige Sache – dachte man. Zwar hatten die Gastgeber nach eigener Aussage vier Spieler aus ihrer ersten Mannschaft aufgeboten, was aber keine Entschuldigung oder Erklärung für das zum Teil katastrophale Auftreten der Gäste in der ersten Hälfte sein kann. Abspielfehler, falsche Laufwege, Unkonzentriertheiten in der Ballbehandlung, taktische Fehler – die Liste der Unzulänglichkeiten im Spiel der FSSV in der ersten Hälfte ließe sich ohne Weiteres verlängern.

Dabei fing alles sehr gut an für die Gäste. Guntermann wurde auf rechts steil geschickt, dieser passte im richtigen Augenblick zu Steck, der allein vor dem Keeper stehend zum mitgelaufenen WALTER quer legt und es stand 0:1. Aber nur zwei Minuten später nutzten die Gastgeber einen kapitalen Aussetzer unseres letzten Spielers und trafen zum Ausgleich. Die Gäste taten sich in der Folgezeit schwer, zu ihrer Ordnung zu finden. Man hatte zwar die eine oder andere Möglichkeit, aber in der zwangsweise umformierten Defensive ging es mitunter zu wie in einem aufgescheuchten Hühnerhaufen. Die Gastgeber nutzten dies mit schnellen Gegenstößen über ihre Außenspieler und konnten so in der 18. Minute gar mit 2:1 in Führung gehen. Die FSSV antwortete mit wütenden Angriffen, aber irgendwie wirkte das alles etwas planlos und wenig zielgerichtet. So musste ein Standard herhalten, um den Ausgleich zu erzielen. Nach einem Freistoss war RUDOLPH mit einem platzierten Schuss ins lange Eck zur Stelle. Und nur zwei Minuten später die erneute Gästeführung durch GUNTERMANN, der einen Fehler in der Wössinger Defensive ausnutzte. Aber auch diese Führung hatte keinen langen Bestand, denn nur sieben Minuten später gelang den Gastgebern per Handelfmeter wieder der Ausgleich. Mit dem 3:3-Unentschieden ging es auch in die Pause. Zwei Wechsel und Umstellungen in der Mannschaft bewirkten ein zielstrebigeres und etwas sicheres Auftreten der Gäste in der zweiten Hälfte. Nach diversen Halbchancen durch Steck und Smolik musste die FSSV erst noch eine Schrecksekunde überstehen, als ein Wössinger Spieler frei zentral im Strafraum stehend den Ball am Tor vorbeischoss. Danach wurden die Gäste stärker und kamen durch STECK zum verdienten Führungstreffer, als sein Rückfallzieher unter gütiger Mithilfe eines Abwehrspielers im Tor landete. 15 Minuten vor Spielende dann durch denselben Spieler eine kleine Vorentscheidung. Reimold flankte mustergültig von rechts und STECK vollendete mit einer Direktabnahme ins lange Eck. Die Gastgeber steckten zwar nie auf, aber zu Torchancen kamen sie nicht mehr. Ganz anders bei den Gästen, die in den letzten Minuten der Partie mehrere klare Möglichkeiten hatten, das Ergebnis noch auszubauen.

Fazit: Auf Coach Zagst und die gesamte Mannschaft wartet in der kommenden Woche viel Arbeit. Wenn in 7 Tagen die Zweite aus Friedrichstal bei uns gastiert, ist eine wesentlich höhere Konzentration und stärkere Leistung vonnöten, um dem erklärten Ziel, der Aufstieg, ein gutes Stück näher zu kommen. Aber für heute heißt es erst einmal: Trotz einem nicht so guten Spiel wurden wieder drei wichtige Punkte eingefahren.

 

 

Tore:

0:1      Walter (5.)

1:1      (7.)

2:1      (18.)

2:2      Rudolph (30.)

2:3      Guntermann (32.)

3:3      (39., Handelfmeter)

3:4      Steck (59.)

3:5      Steck (75.)

2012-04-01 FSSV-FV Malsch II: 3:0 (2:0)

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Spielbericht FSSV Karlsruhe – FV Malsch II: 3:0 (2:0)

Bei guten äußeren Bedingungen empfing am Sonntag der Tabellenzweite, die FSSV, den Vorletzten der Staffel B1, die Reserve des FV Malsch. Das Hinspiel gewann die FSSV klar mit 8:1. Da die Gäste nach der Winterpause mit mehr oder weniger hohen Niederlagen aufwarteten, war man im FSSV-Lager guter Dinge, auch diesmal deutlich zu gewinnen.

Nach kurzem gegenseitigem Abtasten nutzten die Gastgeber gleich ihre erste gute Möglichkeit, um in Führung zu gehen. Bei einem von Guntermann getretenen Eckball wirkte die Gästedefensive etwas unsortiert, was SENNEKAMP mit seinem ersten Saisontor per Kopf ausnutzen konnte. Die Gastgeber waren nun tonangebend und erhöhten durch KÄRCHER auf 2:0. Er konnte einen Freistoß direkt im gegnerischen Tor versenken. Die FSSV versuchte nun, ihren Gegner durch frühzeitiges Pressing zu Abspielfehlern zu zwingen, was aber nur bedingt gelang. Die Gäste verstanden es durchaus, sich aus der Umklammerung zu befreien und ihrerseits ein gefälliges Passspiel durch das Mittelfeld aufzuziehen. In der Offensive waren die Malscher aber erschreckend harmlos. In der gesamten Spielzeit hatten sie nur eine gute Chance (24.), die aber durch den aufmerksamen Zirn im Tor der Gastgeber vereitelt wurde. Auf der anderen Seite verpassten es Guntermann, der den Ball knapp über die Latte schoss, Roth, der völlig frei vor dem leeren Tor den Ball daneben setzte und Walter mit einem Pfostenschuss das Ergebnis für die Gastgeber auszubauen. Auch Steck verpasste eine scharfe Hereingabe von Guntermann nur knapp, so dass die Gäste zur Halbzeit mit dem 0:2 aus ihrer Sicht noch gut bedient waren.

Nach dem Seitenwechsel traten die Gastgeber noch dominanter auf als in der ersten Hälfte. Es waren noch keine zehn Minuten gespielt, als der Schiri gleich dreimal FSSV-Spielern wegen vermeintlichen Abseits Alleingänge auf das Gästetor verhinderte. Guntermann scheiterte mit einem Schuss aus kurzer Distanz etwas später am gut reagierenden Gästekeeper. Kurz darauf behinderten sich Guntermann und Smolik gegenseitig beim Schussversuch. Steck scheiterte zunächst mit einem strammen Schuss aus zentraler Position am Gästekeeper. In der 85. Minute traf Walter zwar nur das Aluminium, aber STECK konnte den Abpraller per Kopf zum 3:0 verwerten. Von den Gästen war in der Offensive im zweiten Durchgang nichts zu sehen. Sie ließen zwar häufig den Ball gut durch das Mittelfeld rollen, aber spätestens 20m vor dem Gastgebertor war Schluss.

Ein verdienter Sieg, der bei besserer Chancenverwertung durchaus höher hätte ausfallen können. Aber vielleicht kann dies ja in 14 Tagen nachgeholt werden, wenn es dann zum Spiel gegen den Tabellenletzten nach Wössingen geht.

Tore:

1:0      Sennekamp (8.)

2:0      Kärcher (16.)

3:0      Steck (85.)

FSSV-FC Friedrichstal II: 1:2

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Nach 21 Spielen ohne Niederlage kassierte die FSSV im Spitzenspiel der Kreisklasse B1 eine nicht unverdiente aber völlig unnötige Niederlage. Nicht unverdient, weil die Gäste in der Offensive einen Tick cleverer agierten als die Gastgeber – unnötig, weil es in dieser über weite Strecken höhepunktarmen Partie eigentlich keinen Sieger hätte geben dürfen.

Die FSSV konnte bis in die Schlussphase hinein ihre Nervosität nicht ablegen und produzierte gegen die auch nicht unbedingt überzeugend auftretenden Gäste zu viele Fehler im Spiel nach vorn. Diese begnügten sich damit, auf die Fehler des Gegners zu warten und die Bälle weit nach vorn zu schlagen. In der 32. Minute gab es die erste richtige Torchance für die Gäste, aber Hein im Tor der FSSV konnte den Schuss gerade noch an die Querlatte lenken. Kurz darauf die einzige Aufregung auf der anderen Seite. Franguere wurde steil geschickt, lief mit dem Ball allein auf das Gästetor zu und vom letzten Abwehrspieler gefoult. Es gab Freistoss und – zur Verwunderung aller Beteiligten – nur „Gelb“ vom ansonsten sicher und unauffällig leitenden Schiris. Aus Sicht der FSSV eigentlich eine Notbremse, da durch das Foul eine klare Torchance vereitelt wurde und außer dem Torwart von den Gästen niemand mehr hätte eingreifen können. Sei es drum – Tatsachenentscheidung. Die Entstehung des Führungstreffers war symptomatisch für das Spiel. Nach einer zu kurzen Abwehr eines Standards geriet ein Schussversuch eines Gästeakteurs zum Querschläger und der Ball landete beim völlig frei stehenden Ruppert, der den Führungstreffer der Gäste markierte.

In der zweiten Hälfte agierten die Gastgeber feldüberlegen, konnten sich aber nur wenige nennenswerte Chancen herausarbeiten. Eine hätte aber fast zum Ausgleich geführt, als die Gäste einen Kopfball gerade noch von der Linie kratzen konnten. Es wurde aber allgemein zu selten das Spiel über die Außen gesucht und in der Mitte war für die Gastgeber kaum ein Durchkommen. Die Gäste verlegten sich nun endgültig auf das Kontern. Einer dieser schnellen Gegenstöße führte dann durch Busam zum 0:2 (68.). Die FSSV gab sich zwar nicht auf, aber die Mittel reichten nicht, um die nicht immer sicher wirkende Defensive der Gäste zu gefährden. Kurz vor Spielende dann doch der Anschlusstreffer. Der Ball wurde schnell und direkt über Rauch und Kärcher zu Liebrich in die Spitze gespielt. Dieser behielt die Übersicht und schob den Ball ins lange Eck. Man hatte zwar noch durch Standards die eine oder andere Gelegenheit, doch noch den Ausgleich zu erzielen, aber es sollte nicht sein.

Schade, aus FSSV-Sicht wurde eine gute Chance verpasst, sich vielleicht vorentscheidend von den drei anderen Meisterschaftsanwärtern abzusetzen. Aber wir sollten uns vor Augen halten, dass zwar ein Spiel verloren wurde, aber für die FSSV im Kampf um den Aufstieg immer noch alles drin ist. Es gilt die Niederlage zu verdauen und sich gezielt auf das nicht einfache Spiel gegen die Reserve aus Mutschelbach vorzubereiten.

 

Tore:

0:1      Ruppert (40.)

0:2      Busam (68.)

1:2      Liebrich (83.)

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